Urprinzip Zwillinge-Merkur

Zwillinge Merkur

Das Prinzip Zwillinge-Merkur ist das dritte Prinzip im mundanen Tierkreis. Auch das Merkur-Prinzip ist im Tierkreis zweimal vertreten, einmal als luftiges Prinzip im Zwilling und einmal als erdiges Prinzip in der Jungfrau. Die Natur zeigt uns hier wieder eindrücklich, worum es bei dem Prinzip geht.

Kontakt und Austausch

Im Vormonat haben sich die zarten Keimlinge verwurzelt und haben begonnen zu wachsen. Jetzt bilden sich die ersten Blüten aus, die Natur schmückt sich und zeigt die Bereitschaft, in Kontakt zu treten mit der Welt. Die Stagnation und Ruhe, die für die Verwurzelung notwendig ist, wird jetzt abgelöst vom dem Bedürfnis nach Bewegung und Austausch.

Dies wird auch symbolisiert durch die vielen Insekten, die jetzt zu fliegen beginnen. Überall brummt und summt es, die Blüten werden von Bienen besucht und dadurch entsteht ein fruchtbarer Austausch. Nur durch den Austausch können sich später Früchte ausbilden. Für die Befruchtung der Pflanzen spielt auch der Wind eine große Rolle, so haben wir in dieser Zeit einen intensiven Pollenflug, der für die Befruchtung der Pflanzen sorgt.

Auch die Tierwelt ist in dieser Zeit auf befruchtenden Austausch eingestellt und paart sich, um für Nachwuchs zu sorgen.

So ist mächtig was los in der Zwillinge-Merkur-Zeit, alle widmen sich dem Austausch, dem Kontakt und der Bewegung.

Neutralität

Zur Thematik des Zwillinge-Merkur gehört auch die Neutralität. Einerseits entsteht durch den Austausch mit der anderen Seite der Polarität im Zeugungsprozess neues Leben. Andererseits kann auch bei beliebigen anderen Themen durch einen offenen befruchtenden Austausch beider Seiten etwas Neues entstehen. Die Voraussetzung für einen echten Austausch ist die Neutralität, die unaufgeregte Fähigkeit, die Dinge mit einer gewissen Distanz zu betrachten. Es ist wichtig anzuerkennen, dass jede Sache zwei Seiten hat.

Ein Zwillinge-Merkur betonter Mensch wird sich dem Sowohl-als-auch viel lieber widmen als dem Entweder-oder. Hier drückt sich auch wieder das Verbindende aus: der Versuch, alles unter einen Hut zu bringen, das dem Luft-Element zu eigen ist.

Wissbegierde und Neugier

Das Prinzip beinhaltet Neugier auf alles, eine große Wissbegierde, aber auch die Tendenz, aufgrund der hohen Wissbegierde nicht zu lange bei einer Sache zu bleiben. Bei Zwillinge-Merkur geht es nicht darum, eine Sache bis ins letzte Detail zu durchdringen, was man eher dem Jungfrau-Merkur zuordnen würde, sondern darum, ein breit gestreutes Wissen zu haben – schließlich gibt es so viel zu lernen. Und ideal ist es, wenn das Wissen dann im Sinne des Austauschs weitergegeben und an andere vermittelt wird.

Allgemeines zu Zwilling-Merkur

Zwilling-Merkur ist das letzte Zeichen im 1. Quadranten, das labile Luftzeichen. Die Grundthematik des 1. Quadranten beginnt sich hier nach der verfestigenden Stierzeit jetzt wieder aufzulösen und die Vorbereitungen für den Übergang in den nächsten Quadranten werden bereits getroffen. Durch den ständigen Kontakt mit der Welt entwickelt sich ein neues Selbstverständnis.

Eigenschaften, die wir mit dem Zwillinge-Merkur-Prinzip verbinden sind: vermittelnd, intellektuell, oberflächlich, beweglich, aufgeschlossen, neutral, wissbegierig, zweifelnd, skeptisch. Alle Kommunikationswege und Straßennetze, die unterschiedliche Orte miteinander verbinden, gehören zu Zwillinge-Merkur.

Merkur ist der stets gut informierte Götterbote, der immer unterwegs ist, zwischen den Welten der Götter und der Menschen. Hermes-Merkur ist aber auch ein schlauer Trickser, der sich aus allen Lagen mit seiner Schläue wieder befreien kann, der Hans-Dampf-in-allen-Gassen. So beinhaltet das Prinzip im Rahmen des Austauschs den Handel, aber auch den Diebstahl – als unerlöstere Form des Austauschs.

Symptome

Auf der Körperebene sind Zwillinge-Merkur die Atmungsorgane, die Sinnesorgane, Arme und Hände sowie das Nervensystem zugeordnet.

Die Atmung ist ein ständiger Austausch, ein Nehmen und Geben. Treten Symptome wie Asthma oder Bronchitis auf, dürfen wir uns fragen, welche offenen Punkte wir im Bereich der Kommunikation und des Austausches haben. Vielleicht können wir nicht gut geben oder auch nicht gut nehmen?

Schwierigkeiten mit den Händen können uns – je nach Ausprägung – darauf hinweisen,  dass wir vielleicht mit der Polarität noch ein Arbeitsthema haben. Der Daumen wird beim Greifen den restlichen Fingern gegenübergestellt und kann uns gut zeigen, dass wir die Polarität benötigen, um auch Dinge zu begreifen. Wir können viele Dinge erst dann verstehen, wenn wir uns auch die Gegenseite anschauen.

Nervöse Störungen können auftreten, wenn eine zu starke Einbindung, zum Beispiel in die Materie oder in zwischenmenschlichen Beziehungen, herrscht und die luftige Natur des Zwilling-Merkur Typus nicht zum Tragen kommen kann.

Lernthemen

Nur durch den Kontakt mit der Außenwelt und den Austausch mit der Welt können wir wachsen. Im Austausch mit anderen können wir in unseren Meinungen beweglich bleiben, diese hinterfragen, mit anderen teilen und auch unser Wissen weitergeben. Wenn wir das Zwillinge-Merkur-Prinzip ein bisschen mehr in unser Leben hineinließen und uns bemühen würden, immer beide Seiten einer Medaille zu betrachten, vielleicht hätten wir dann auch mehr Verständnis für andere Sichten auf die Welt.

Sollte es Dir erscheinen, dass das gesamte Thema sehr oberflächlich und keineswegs in die Tiefe gehend beleuchtet wurde, dann ist es jedenfalls gelungen, den Blogartikel im Sinne des Zwillinge-Merkur Prinzips zu verfassen!

Ich für meinen Teil habe Dir hiermit ganz im Sinne des Prinzips Wissen vermitteln wollen und freue mich über weiteren Austausch! Ich hoffe, Deine Neugierde ist geweckt!

Alles Liebe, Barbara

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