Meditationsmythen, die unnötigerweise vom Meditieren abhalten

Meditationsmythen
„Meditieren? Das kann ich nicht!“ Wenn Du glaubst, meditieren ist nichts für Dich, oder Du der Meinung bist, dass Dir das eh nicht gelingt, dann bist Du vielleicht einigen von den folgenden Mythen auf den Leim gegangen. Und dann ist es vielleicht an der Zeit, einen neuen Versuch zu starten und eine eigene Meditationspraxis zu entwickeln 😉

Mythos #1: Ich versage beim Meditieren, wenn ich meine Gedanken nicht abstellen kannst

Wir haben einen sehr aktiven Verstand. Und so schleichen sich Gedanken auch gerne in die Meditation mit ein. Entscheidend ist, dann wahrzunehmen, dass da ein Gedanke aufkam und dann nicht an ihm festzuhalten.

Ein einfaches „ich denke“ als Feststellung kann helfen. Dann gilt es jedoch, dem Gedanken keine weitere Aufmerksamkeit zu schenken.

Gerade am Anfang mag das gar nicht so leicht sein. Es kann dann beispielsweise helfen, sich vorzustellen, den Gedanken in eine schöne Box zu packen und in ein Regal zu legen. So liegt er bereit, um sich ihm nach der Meditation zu widmen. Oder die Gedanken können auch einfach wie Wolken weiterziehen.

Am Anfang mag es frustrierend sein festzustellen, wie schnell sich Gedanken in die Meditation einschleichen. Wer dennoch am Bald bleibt, wird diese jedoch auch immer schneller erkennen, und kann sie somit auch unmittelbar wieder loslassen

Es ist also kein Drama, wenn Gedanken auftauchen. Entscheidend ist, sie dann einfach nicht weiter zu verfolgen.

Mythos #2: Ich habe keine Zeit zu meditieren

Wer sich der Mediation widmen möchte, der braucht dafür nicht jeden Tag eine Stunde freizuhalten. Auch 10 Minuten können eine tägliche Meditationspraxis darstellen. Und ein paar Minuten sind für jeden machbar. Es dann letztlich einfach eine Frage der Prioritäten und des Grenzensetzens. 

Mythos #3: Ich kann nicht so lange still sitzen

Meditation kann nicht nur im Sitzen erfolgen und auch der Lotussitz ist nicht zwangsweise erforderlich. Manche Meditationen erfolgen auch im Liegen. Wer ein großes Schlafdefizit hat, kann dabei natürlich schneller einschlafen. Wer dennoch meditieren möchte, sollte also die liegende Position zunächst meiden.

Es gibt zudem aktive Meditationen wie die Gehmeditationen oder die dynamische Meditation. Der Körper muss beim Meditieren also nicht zwangsweise gänzlich ruhig bleiben.

Da es verschiedene Möglichkeiten gibt, lohnt es sich daher auch durchaus verschiedene auszuprobieren und herauszufinden, welche Meditationsform einem gerade am meisten zusagt.

Mythos #4: Meditation hat in Stille zu erfolgen

Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Vipassana-Meditation erfolgt gänzlich in Stille. Doch es gibt auch Meditationsformen, in denen man beispielsweise Mantren singt.

Mythos #5: Ich mache etwas falsch, wenn ich mich beim Meditieren nicht entspanne

Langfristig führt eine regelmäßige Meditationspraxis zu mehr Ausgeglichenheit, sie hat viele positive Effekte auf unser Nervensystem. Doch gerade am Anfang kann es durchaus geschehen, dass bei der inneren Einkehr innere Bereiche berührt werden, die nach Heilung rufen.

Wie Du siehst gibt es nicht "die Eine" Meditationsform, sondern viele verschiedene Möglichkeiten zu meditieren.

Hast Du weitere Bedenken, die Dich bisher vom Meditieren abhalten? Oder was sind Deine Herausforderungen? Schreib uns gerne einen Kommentar!

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