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	Kommentare zu: Meine Erfahrungen mit Multipler Sklerose	</title>
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	<description>Weil uns Gesundheit ein Herzensanliegen ist</description>
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		Von: Hajo Pier		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hajo Pier]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 08:41:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://netzwerk-ansteckende-gesundheit.net/erfahrungsbericht-multiple-sklerose/#comment-1855&quot;&gt;Simon Wankerl&lt;/a&gt;.

Hallo Simon,
ich habe Dir eine persönliche Nachricht per Mail gesendet.
Liebe Grüße, und alles Gute
Hajo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://netzwerk-ansteckende-gesundheit.net/erfahrungsbericht-multiple-sklerose/#comment-1855">Simon Wankerl</a>.</p>
<p>Hallo Simon,<br />
ich habe Dir eine persönliche Nachricht per Mail gesendet.<br />
Liebe Grüße, und alles Gute<br />
Hajo</p>
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		<title>
		Von: Simon Wankerl		</title>
		<link>https://netzwerk-ansteckende-gesundheit.net/erfahrungsbericht-multiple-sklerose/#comment-1855</link>

		<dc:creator><![CDATA[Simon Wankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 13:12:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://netzwerk-ansteckende-gesundheit.net/?p=2843#comment-1855</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren,

bei meinem Sohn Marvin Wankerl, geboren am 28.06.2003, wurde im Jahr 2024 Multiple Sklerose diagnostiziert. Aktuell erlebt er seinen zweiten Schub und befindet sich stationär in der MS-Klinik in Berg am Starnberger See.

Als Vater ist es für mich natürlich schwer zu sehen, wie sehr ihn diese Situation momentan belastet. Wir sind gerade dabei, alles in Bewegung zu setzen und alle sinnvollen Möglichkeiten auszuschöpfen, die in unserer Macht stehen, um Marvin bestmöglich zu helfen – medizinisch, körperlich, mental und seelisch.

Neben der medizinischen Behandlung beschäftigt uns derzeit besonders sein psychischer und emotionaler Zustand. Marvin ist zunehmend angespannt, verliert an Motivation und setzt sich verständlicherweise sehr intensiv mit der Frage auseinander, wie sein weiteres Leben mit MS aussehen wird.

Uns ist deshalb besonders wichtig, dass er neben der medizinischen Realität auch wieder Hoffnung, Zuversicht und eine positive Perspektive für sein weiteres Leben entwickeln kann.

Während seines derzeitigen stationären Aufenthalts begegnet er naturgemäß vielen Menschen mit schweren und weit fortgeschrittenen Krankheitsverläufen. Für einen erst 23-jährigen jungen Mann, der noch am Anfang der Auseinandersetzung mit seiner Erkrankung steht, ist das psychisch sehr belastend und verstärkt momentan seine Ängste.

Deshalb meine große Bitte an Sie:

Könnten Sie uns möglicherweise den Kontakt zu jüngeren Menschen mit MS vermitteln, die trotz ihrer Diagnose ein aktives, erfülltes und weitgehend normales Leben führen?

Uns geht es ausdrücklich nicht darum, die Erkrankung schönzureden oder Marvin falsche Hoffnungen zu machen. Er soll lernen, realistisch und verantwortungsvoll mit seiner Erkrankung umzugehen. Gleichzeitig möchten wir verhindern, dass er seine Zukunft ausschließlich mit schweren Krankheitsverläufen, Einschränkungen und Angst verbindet.

Ich glaube, dass ihm der persönliche Austausch mit Menschen, die selbst MS haben und trotzdem ihren Beruf ausüben, Sport treiben, Beziehungen führen, reisen, Ziele verfolgen und Freude am Leben haben, momentan sehr helfen könnte.

Er soll wieder sehen, wofür es sich lohnt zu kämpfen und dass seine Diagnose nicht automatisch bedeutet, seine Pläne, Träume und Lebensziele aufgeben zu müssen.

Parallel dazu setzen wir derzeit alle Hebel in Bewegung, um auch medizinisch weitere Einschätzungen und die bestmögliche Behandlung für ihn zu bekommen. Als Familie möchten wir nichts unversucht lassen, was Marvin dabei helfen kann, körperlich und psychisch wieder Stabilität und Zuversicht zu gewinnen.

Falls Sie entsprechende Ansprechpartner, Peer-Angebote, Selbsthilfegruppen oder Kontakte zu jungen MS-Betroffenen vermitteln können, wären wir Ihnen dafür von Herzen dankbar.

Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen
Simon Wankerl]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>bei meinem Sohn Marvin Wankerl, geboren am 28.06.2003, wurde im Jahr 2024 Multiple Sklerose diagnostiziert. Aktuell erlebt er seinen zweiten Schub und befindet sich stationär in der MS-Klinik in Berg am Starnberger See.</p>
<p>Als Vater ist es für mich natürlich schwer zu sehen, wie sehr ihn diese Situation momentan belastet. Wir sind gerade dabei, alles in Bewegung zu setzen und alle sinnvollen Möglichkeiten auszuschöpfen, die in unserer Macht stehen, um Marvin bestmöglich zu helfen – medizinisch, körperlich, mental und seelisch.</p>
<p>Neben der medizinischen Behandlung beschäftigt uns derzeit besonders sein psychischer und emotionaler Zustand. Marvin ist zunehmend angespannt, verliert an Motivation und setzt sich verständlicherweise sehr intensiv mit der Frage auseinander, wie sein weiteres Leben mit MS aussehen wird.</p>
<p>Uns ist deshalb besonders wichtig, dass er neben der medizinischen Realität auch wieder Hoffnung, Zuversicht und eine positive Perspektive für sein weiteres Leben entwickeln kann.</p>
<p>Während seines derzeitigen stationären Aufenthalts begegnet er naturgemäß vielen Menschen mit schweren und weit fortgeschrittenen Krankheitsverläufen. Für einen erst 23-jährigen jungen Mann, der noch am Anfang der Auseinandersetzung mit seiner Erkrankung steht, ist das psychisch sehr belastend und verstärkt momentan seine Ängste.</p>
<p>Deshalb meine große Bitte an Sie:</p>
<p>Könnten Sie uns möglicherweise den Kontakt zu jüngeren Menschen mit MS vermitteln, die trotz ihrer Diagnose ein aktives, erfülltes und weitgehend normales Leben führen?</p>
<p>Uns geht es ausdrücklich nicht darum, die Erkrankung schönzureden oder Marvin falsche Hoffnungen zu machen. Er soll lernen, realistisch und verantwortungsvoll mit seiner Erkrankung umzugehen. Gleichzeitig möchten wir verhindern, dass er seine Zukunft ausschließlich mit schweren Krankheitsverläufen, Einschränkungen und Angst verbindet.</p>
<p>Ich glaube, dass ihm der persönliche Austausch mit Menschen, die selbst MS haben und trotzdem ihren Beruf ausüben, Sport treiben, Beziehungen führen, reisen, Ziele verfolgen und Freude am Leben haben, momentan sehr helfen könnte.</p>
<p>Er soll wieder sehen, wofür es sich lohnt zu kämpfen und dass seine Diagnose nicht automatisch bedeutet, seine Pläne, Träume und Lebensziele aufgeben zu müssen.</p>
<p>Parallel dazu setzen wir derzeit alle Hebel in Bewegung, um auch medizinisch weitere Einschätzungen und die bestmögliche Behandlung für ihn zu bekommen. Als Familie möchten wir nichts unversucht lassen, was Marvin dabei helfen kann, körperlich und psychisch wieder Stabilität und Zuversicht zu gewinnen.</p>
<p>Falls Sie entsprechende Ansprechpartner, Peer-Angebote, Selbsthilfegruppen oder Kontakte zu jungen MS-Betroffenen vermitteln können, wären wir Ihnen dafür von Herzen dankbar.</p>
<p>Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Unterstützung.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Simon Wankerl</p>
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