Startmiete

Startmiete? Was ist das denn für ein Titel? Das erfährst Du am Ende und wirst - hoffentlich - lächeln.

Und damit sind wir schon beim Thema:

"Lächle - und die Welt verändert sich!".

Doch gestatte mir zuerst ein paar wenige Vorbemerkungen.

Zusätzlich zu dem Stress, den wir früher sowieso schon hatten, sind wir in der jetzigen Zeit noch einem ganz besonderen Stress ausgesetzt. Dieser Stress heißt ANGST. Ob bewusst oder unbewusst, das derzeitige Geschehen geht an niemandem spurlos vorüber und die Politik tut nicht gerade viel, um die Bevölkerung zu beruhigen. Vielmehr schürt sie durch ihre Maßnahmen die Ängste, die manch einen verunsichern, andere misstrauisch machen - oder gar beides. Ob das gewollt oder ungewollt ist, überlasse ich dem Urteil derjenigen, die sich zuhauf im Internet tummeln und über alles ganz genau Bescheid wissen - ich weiß es nicht. Was ich aber weiß, ist, dass den Menschen viel zu wenig aufgezeigt wird, wie sie, ganz persönlich, mit der Krise umgehen können.

Und es ist so einfach: Gesund leben, das Immunsystem stärken.

Jeder weiß, dass hauptsächlich Risikogruppen gefährdet sind. Kaum jemand ergreift aber für sich sinnvolle Maßnahmen, einfach nicht zur Risikogruppe zu gehören. Ist ja auch viel einfacher, über Politiker, Virologen, Institute oder, wenn man der anderen Fraktion angehört, über die sogenannten Verschwörungstheoretiker und alle anderen zu schimpfen, nur um selber nicht in den Spiegel schauen zu müssen.

Verstehe mich bitte nicht falsch: ich möchte gar nicht, dass Du über Dich schimpfst. Und ich finde es absolut richtig, wenn Du sämtliche Maßnahmen und Meinungen mit kritischer Distanz hinterfragst. Ich möchte einfach nur - und da muss ich mich auch durchaus an die eigene Nase fassen - dass Du nicht projizierst, sondern einfach nur das für Dich Richtige tust. Und das kannst Du ganz unabhängig von allen äußeren Einflüssen.

Der Coronavirus kann Dir nix - oder nur ganz wenig - wenn Du eine ganz einfache Maßnahme verinnerlichst: Gesund leben - Imunsystem stärken. Eine Möglichkeit habe ich Dir in meinem letzten Blogbeitrag vorgestellt: Werde Waldmeister!

Die andere Möglichkeit: Lies mal ein paar von Ruedigers Büchern oder beschäftige Dich mit Peace-Food und Ansteckender Gesundheit.

Eine der allerbesten Möglichkeiten, um die es hier jetzt geht: Lächle!!!!

Bevor Du weiter liest, mache bitte eine ganz kleine praktische Übung: Geh mal ins Bad oder wo auch immer Du einen Spiegel hängen hast, schau hinein und lächle. Einfach so, nur kurz. Und schon kannst Du wieder zurück an den PC und lesen, was es mit dem Stress auf sich hat.

Was ist so problematisch am Stress? Stress entsteht unter anderem, wenn Du Kummer, Angst oder Sorgen hast. Als Stress-Reaktion wird im Körper ein Mechanismus ausgelöst, der für unsere Vorfahren in der Steinzeit überlebenswichtig war. Drohte damals Gefahr, zum Beispiel durch ein urzeitliches Raubtier oder durch den verfeindeten Nachbarstamm, gab es nur zwei lebensrettende Strategien: Fliehen oder kämpfen. Hierfür schüttet der Körper zuerst Adrenalin aus. Dieses Hormon ist für die Aktivität zuständig und bereitet auf körperliche Höchstleistungen vor. Kurz danach wird Cortisol ausgeschüttet, das Herz schlägt schneller und der Blutdruck steigt, um die Muskeln optimal mit Sauerstoff zu versorgen. Magen und Darm werden von der Blutzufuhr weitgehend abgetrennt, sie stellen ihre Verdauungstätigkeit ein. Es kann zu Übelkeit bis hin zum Erbrechen kommen. Das alles ist für den kurzen Moment nicht schlimm und hat unsere Steinzeitahnen wohl aus der einen oder anderen brenzligen Situation befreit. In  unserer modernen Gesellschaft lassen sich Stress-Situationen aber nicht so einfach durch „Zuhauen oder Abhauen“ lösen. Dauerhafter Stress sorgt dafür, dass die Alarmsituation des Körpers ebenfalls dauerhaft aufrechterhalten wird – und macht uns langfristig krank.

Wie kannst Du nun die Angst und den damit verbundenen Stress vermeiden?

Vor allem, indem Du lächelst. Das bewusste und gewollte Lächeln ist eine der besten Möglichkeiten, die Du hast. Wie war das vorhin, vor dem Spiegel? Hast Du nicht sofort eine Entspannung gespürt? Du kannst mit dem bewussten Lächeln automatische und intuitive Verhaltensweisen beeinflussen. Du signalisierst Deinem Kleinhirn: „Alles nicht so schlimm!“. Die Hormonausschüttungen werden zurück gefahren, der Alarmzustand im Körper zurück genommen. Genau so, als hätte der Neandertaler gemerkt, dass der vermeintlich furchteinflößende Säbelzahntiger nur ein harmloses Murmeltier war und auch ihm aus Erleichterung ein Lächeln gekommen wäre.

Neue Studien und Forschungen aus der Medizin und Psychosomatik haben viele weitere Erkenntnisse zum bewussten Lächeln ergeben. So erhöht das „Hineinlächeln“ in einen Schmerz nachweislich an dieser Stelle die Durchblutung, erwärmt die schmerzende Stelle und sorgt für einen beschleunigten Heilungsprozess.

Also - "Lächle und die Welt verändert sich". Dieses Zitat wird Buddha zugesprochen, ich habe hier nun also nichts wirklich Neues verzapft, sondern nur aus uraltem Wissen geschöpft. Und dieses uralte Wissen hast auch Du. Wenn Du einfach mal Dein Gedankenkarussel abstellst, zur Ruhe kommst und dann ganz sanft in Dich hinein lächelst....

Was soll ich jetzt noch schreiben, Du weiß es ja! Mach es einfach!

So, jetzt muss ich aber noch den Titel erklären, versprochen ist versprochen:

Vor wenigen Tagen war ich mit dem Fahrrad unterwegs, habe meinen Bruder und meine Schwägerin besucht. Auf dem Rückweg bin ich an der Dreisam entlang gefahren, dass ist das Flüsschen, das durch Freiburg und dann durchs Markgräfler Land fließt. Es war ziemlich viel los, schönes Wetter, es waren so viele Leute unterwegs, dass ich überlegte, ob irgendwo eine Veranstaltung ist. Plötzlich sehe ich vor mir einen Mountainbiker, T-Shirt mit einer Nummer auf der Brust, er stellt sich quer und fordert mich unmissverständlich auf, anzuhalten. Er winkt mit den Armen über dem Kopf und ruft "Startmiete, Startmiete". Ich halte verwundert an und frage "Wieso Startmiete? Ist hier eine Veranstaltung und von 'Startmiete' hab ich ja noch nie was gehört". Er schaut mich nur unverständig an und sagt "Startmiete Freiburg". "Ach so", sage ich "Stadtmitte Freiburg, einfach nur umdrehen und dann immer geradeaus". Er bedankte sich ganz herzlich mit einer Sprachfärbung, die mich einen Australier vermuten ließ, drehte um und fuhr fröhlich winkend davon.

Und ich? Ich fuhr lächelnd weiter. Und es ging mir definitiv besser, als noch zwei Minuten vorher.

Und wenn Du jetzt auch ein wenig lächeln oder schmunzeln musstest, dann ist das wunderschön. Du hast etwas für Deine Gesundheit getan. Behalte es bei, es ist so einfach. Und wenn Du heute nicht mehr daran denkst, dann kommst Du morgen sicher wieder an Deinem Spiegel vorbei....

Alles Liebe - lächle, wo immer es geht*

Hajo

*Es geht öfter, als Du denkst!

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